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Das Nationale Team Für Die Externe Kontaktaufnahme - Jemen

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DIE HUMANITÄRE LAGE – November 2021

  1. Der Jemen ist einem Krieg und einer umfassenden Belagerung ausgesetzt. Besonders Kinder sind davon betroffen und fielen in den ersten Minuten des Kriegs zum Opfer. Wir erinnern die Welt an ihre Verantwortung gegenüber diesen Kindern, die täglich zu Hunderten sterben. Das ist eine Form der systematischen Tötung der Kindheit durch direkte Kriege und Belagerungen.
  2. Wir nähern uns dem achten Jahr des Krieges und der Belagerung des Jemen. Die humanitären Organisationen, angeführt von den Vereinten Nationen, haben ihre Pflicht zum Schutz der Jemeniten, insbesondere der Kinder, die in einer sehr schwierigen Situation leben, nicht erfüllt. Es gibt Millionen Kinder, die unter Belagerung leben. Der Schmerz des Krieges ist in ihren Leib und Seele zu spüren.
  3. Nach den Statistiken des Gesundheitsministeriums sterben täglich mehr als 300 Kinder unter fünf Jahren an den Folgen des Krieges und der Belagerung und ihrer katastrophalen Auswirkungen. 43 Prozent der Früh- und Neugeborenen sterben mangels der finanziellen Mitteln und der Inkubatoren und anderen medizinischen Geräten.
  4. Während des mehr als siebenjährigen Krieges, die die von Amerika, Großbritannien, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten angeführten Kriegskoalition gegen den Jemen durchführte, verzeichnete der Jemen die weltweit höchsten Raten an Unterernährung bei Kindern und Frauen.
  5. Kinder und Frauen im Jemen kämpfen nach Aussage der Vereinten Nationen ums Überleben. Sie hat aber nichts dazu beigetragen, sie am Leben zu erhalten. Sie hat aber nicht einmal die Verbrechen der Kriegskoalition gegen sie verurteilet, aus Angst vor einer Unterbrechung der Finanzierung der Länder, die an der Kriegskoalition gegen Jemen teilnehmen.
  6. Die UNICEF-Vertreterin im Jemen, „Meritchell Relano“, bestätigt, dass, was ihre Organisation beunruhigt, ist: „Unterernährung ist am schlimmsten, weil sie Kinder tötet“, aufgrund des bröckelnden Gesundheitssystems, des Krieges und der Wirtschaftskrise. Der Krieg der Koalitionsländer gegen den Jemen hat den Jemen 10 Jahre zurückgelegt. Ein Jahrzehnt an Gesundheitsgewinnen ist vergeudet.
  7. „Die Mangelernährung im Jemen befindet sich in einem katastrophalen Stadium. Der Anteil unterernährter Kinder nimmt deutlich zu. Es kommt auch zu einem zunehmenden Mangel an Medikamenten, während schwangere Mütter nicht richtig ernährt werden.“
  8. Mehr als 2 bis 2,3 Millionen jemenitische Kinder unter fünf Jahren leiden an akuter Mangelernährung und erhalten keine ausreichende Menge an Nahrung, von denen 358.000 bis 360.000 an schwerer akuter Mangelernährung leiden. Diese Zahl wird voraussichtlich steigen, mit einem Anstieg von 16 Prozent des Jahres 2020. Sie kämpfen ums Überleben, gemäß dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen, dem Welternährungsprogramm und dem Planungsministerium in Sanaa, April 2019, 10. Februar 2021.
  9. 80 Prozent der Bevölkerung, darunter etwa 21-24 Millionen Jemeniten, darunter 12,4 Millionen Kinder, benötigen laut Forbes-Magazin vom April 2021 humanitäre Nothilfe.
  10. Die Provinz Hudaida weist die höchsten Raten an Unterernährung und Untergewicht bei Kindern unter fünf Jahren auf, die im August 2020 nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation vom 3. November 2020 untersucht wurden. Die Organisation gab an, dass sie das Leiden von 7,4 Millionen Menschen mit Unterernährung in verschiedenen Teilen des Jemen beobachtet hat, darunter zwei Millionen Kinder unter fünf Jahren. 23.471 Kinder unter fünf Jahren wurden im Jemen im selben Zeitraum auf alle Formen der Unterernährung untersucht.
  11. Das Jahr 2021 verzeichnete einen Anstieg der Raten akuter und schwerer Mangelernährung um 16 Prozent bzw. 22 Prozent bei Kindern unter fünf Jahren im Vergleich zu 2020, gemäß dem Exekutivdirektor des Welternährungsprogramms „ David Beasley“, 10. März 2021. Diese Zahlen gehören laut „FAO“, „UNICEF“ und dem Welternährungsprogramm zu den höchsten Raten schwerer und akuter Unterernährung, die im Jemen seit 2015 verzeichnet wurden.
  12. Unterernährung ist einer der Hauptursachen für Behinderungen, da sie bei Kindern, die nicht genug Nahrung bekommen, zu Muskelschwund führt und somit zu einer vollständig geistigen und körperlichen Behinderung. Der Präsident des Nationalen Verbandes der Behindertenvereinigungen in Sanaa, Othman Al-Silwi, bestätigt, dass es 400.000 jemenitische Kinder gibt, die aufgrund von Unterernährungskrankheiten von einer Behinderung bedroht sind, wenn nichts getan wird, um sie zu retten.

Der Internationale Flughafen von Sanaa

  1. Die Schließung des Flughafens Sanaa zeigt das Beharren der Koalition der Kriegsländer gegen den Jemen, eine Kollektivstrafe gegen Jemeniten für das 6. Jahr zu verhängen. Der Internationale Tag der Zivilluftfahrt findet am 7. Dezember statt. Die Koalitionsländer verhängen immer noch ein ungerechtes Verbot des internationalen Flughafens von Sanaa und anderer jemenitischer Flughäfen ohne rechtliche Gründe. Sie wollen nur eine Kollektivstrafe gegen das jemenitische Volk verhängen.
  2. Die Schließung des Flughafens Sanaa stellte die erste willkürliche Maßnahme zur Verschärfung der Belagerung auf das jemenitische Volk dar. Der ehemalige US-Botschafter im Jemen „Matthew Taylor“ drohte den Mitgliedern der nationalen Delegation zum Abschluss der Kuwait-Konsultationen in diesem Zusammenhang an. Die US-Administration und ihre Instrumente übten einen wirtschaftlichen Druck auf Sanaa aus, um Sanaa zu zwingen, jede von der Koalition auferlegte Realität zu akzeptieren.
  3. Die Behandlung im Ausland ist einer der Hauptzwecke des jemenitischen Flugverkehrs. Daher ist der Flughafen von Sanaa die Lebensader für die Bewohner der meisten nördlichen, westlichen und zentralen Provinzen des Landes. Die Schließung verhinderte mehr als eine Million Bürgerinnen und Bürger, die unter schweren Krankheiten leiden, ins Ausland zur Behandlung zu reisen. Das Gesundheitsministerium der Rettungsregierung schätzte die Verstorbenen auf etwa 43.000 Menschen. Sie benötigten eine dringende Behandlung. Die Kriegskoalitionsländer verhindern es aber. Damit verschlimmerte die Koalition die Lage von Millionen von Jemeniten. Dafür gibt es aber keine Rechtfertigung.

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