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Das Nationale Team Für Die Externe Kontaktaufnahme - Jemen

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DIE HUMANITÄRE LAGE – Januar 2022

  1. Das Welternährungsprogramm kündigte im Dezember die Kürzung der Nahrungsmittelhilfe für acht Millionen Jemeniten an. Es hat in den letzten Wochen unter dem Vorwand mangelnder Finanzierung auch andere lebenswichtige Programme, darunter Wasserversorgung, Schutz und reproduktive Gesundheit, reduziert oder eingestellt.
  2. Das Welternährungsprogramm bestätigte, dass mehr als 16 Millionen Bürger humanitäre Hilfe für dieses Jahr 2022 benötigen. Im Gegenzug leistete das Welternährungsprogramm humanitäre Hilfe durch eine Lieferung mit 250.000 Säcken verdorbenem Mehl, die den genehmigten Standards und Kriterien nicht entsprachen.
  3. Zwei Schiffe des Welternährungsprogramms erreichten den Hafen von Hudaida mit einer Menge von 12.000 Tonnen. Es waren 205.000 Säcke verdorbenem Mehl aus der Türkei. Als sie einer Inspektion unterzogen wurden, wurde festgestellt, dass sie aufgrund der Anwesenheit von Insekten verfault waren.
  4. Es gibt im Hafen 333 Behälter mit Hülsenfrüchten, die dem Welternährungsprogramm gehören. Es wurde festgestellt, dass sie Hülsenfrüchte amerikanischen Ursprungs tragen. In denen sind Insekten vorhanden. Die Farbe des Produkts ist verändert und die Behälter sind verschimmelt.
  5. Die Mission von Ärzten ohne Grenzen stellt fest, dass sich die Situation im Jemen jeden Tag verschlimmert. Die Hungersnot im Jemen belastete das Land und der seit 7 Jahren andauernde Krieg beeinflussten die Wirtschaft des Landes negativ und haben das schwache Gesundheitssystem geschwächt.
  6. Die Piraterie der Kriegskoalitionsländer auf Öltanker und Schiffe, die mit Lebensmitteln und Medikamente beladen sind, geht weiter. Gegen ihre verschiedenen katastrophalen Auswirkungen leiten die Vereinten Nationen keine ernsthaften und greifbaren Maßnahmen ein. Die Vereinten Nationen sind für die Erleichterung der Einreise von grundlegenden Lebensmittelimporten zuständig. Sie haben sich aber beschämend verhalten, obwohl sie ausdrücklich anerkannt haben, dass der Mangel an Treibstoffversorgung die humanitäre Krise verschärfen wird. Sie haben auch betont, dass es garantiert werden muss, die lebenswichtigen Güter einzulassen.
  7. Dringende Notrufe wurden an die internationale Gemeinschaft und die betroffenen internationalen Organisationen und Gewerkschaften gerichtet, ihre Pflichten zu erfüllen, ihre Untätigkeit zu beenden und daran zu arbeiten, Maßnahmen zu ergreifen, die die Einfahrt von Ölprodukte erlauben und nicht festgenommen würden. Die Erklärungen machten die Vereinten Nationen für die Folgen von Verzögerungen verantwortlich. Sie forderten von den Vereinten Nationen, ihre Pflichten zu erfüllen, um das Leid der Bürger aufgrund der Aggression und der Blockade zu mildern. Die Erklärungen forderten die rasche Freilassung der Öltanker, um eine drohende humanitäre Katastrophe zu vermeiden, die den Dienstleistungssektor des Landes zum Erliegen zu bringen droht.

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