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Das Nationale Team Für Die Externe Kontaktaufnahme - Jemen

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DIE HUMANITÄRE LAGE – Dezember 2021

  1. Der Krieg gegen den Jemen und die Belagerung werden fortgesetzt. Trinkwasserbrunnen, Abwasserkanalisationen und Farmen wurden zerstört. Ölprodukte und Medikamente wurden nicht zugelassen. Das führte zur Ausbreitung vieler schwerer Krankheiten und Epidemien. Unterernährung verbreitet sich unter Millionen von Frauen und Kindern, sodass sie die fünfte Stufe der vorläufigen Einstufung (das Stadium des Hungers) erreichte.
  • Indikatoren aus Gesundheitsberichten bestätigen, dass 2,5 Millionen Kinder an schwerer Unterernährung leiden, von denen 400.000 vom Tod bedroht sind.
  • Die Erklärungen des Direktors des Welternährungsprogramms: „Die Vereinten Nationen und internationale Organisationen haben angegeben, dass 21 Millionen Menschen im Jemen humanitäre Hilfe benötigen, während die Bevölkerung von 247 Distrikten, von insgesamt 333 Distrikten, unter Ernährungsunsicherheit leidet, so die vorläufige Klassifizierung.
  • Direkte und indirekte Bombenangriffe auf Gesundheitseinrichtungen haben die epidemiologische Situation im Jemen verschärft, insbesondere die Vertreibung, die Ausbreitung verschiedener Krankheiten und Epidemien, Wassermangel und die Zerstörung der Infrastruktur der Abwasserkanalisation.
  • Der Mangel an Ölprodukten in Gesundheitseinrichtungen und das Verbot der Einfuhr von Diagnosegeräten, lebenswichtigen Medikamenten, Laborreagenzien und Antiseren sowie die Verhinderung der Einfuhr von Ersatzteilen für Abwasserbehandlungsanlagen und anderen notwendigen Bedarfs für medizinische und gesundheitliche Dienstleistungen verschärfen die Gesundheits- und Umweltsituation im Jemen.

Der Schwimmende Öltank “Safer”

     2. Die Kriegskoalition gegen den Jemen hat den Safer-Öltank absichtlich in den verschlechterten Zustand  gebracht, in dem er sich jetzt befindet, mit dem Ziel, ihn in ein Instrument für den Krieg zu verwandeln.

  • Die Koalitionsländer hinderten das Andrehen des Schiffes und fingen das Dieselschiff ab, das die Rettungsregierung importiert hatte, um es zwanzig Meilen vom Öltank Safer entfernt anzudrehen.
  • Das Außenministerium der Regierung von Sanaa schickte frühzeitig eine Botschaft an die Vereinten Nationen. Sie warnte vor den Folgen der Festnahme der Dieselmengen, die für das Schiff Safer sind.
  • Der Betrieb des Safer-Schiffes ist seit März 2015 eingestellt, nachdem die Safer-Firma in Marib – auf Geheiß der Koalition – die Schiffsbesatzung von 700 Arbeitern abgezogen und nur 7 Personen zurückgelassen hat.
  • Die Safer-Firma in Marib verhinderte im vergangenen April, den Tank mit Diesel für die Generatoren zu versorgen. Auf Geheiß der Aggressionsländer verhinderte sie danach, den Chefingenieur das Schiff zu erreichen.
  • Die Länder der Kriegskoalition gegen den Jemen forderten, dass das internationale Team das Schiff erreichen darf. Nach der Unterzeichnung des Abkommens sagte der ehemalige britische Botschafter: “Für eine Wartung ist es zu spät.“
  • Die Vereinten Nationen entwarfen die Einzelheiten der anfänglichen Wartungs- und Bewertungsvereinbarung für das Schiff und setzten sie nicht um. Sie legten einen anderen Plan vor, der 90 Prozent der vereinbarten Wartungsarbeiten ausschloss. Die Regierung von Sanaa hatte Visen für die 30 Mitglieder des Teams eingereicht. Diese kamen aber nicht. Nach 6 Monaten wollten die Vereinten Nationen die Visen verschieben, weil sie die Namen von 15 Experten ändern würden.
  • Nachdem die Vereinten Nationen die Namen der Experten geändert hatten, erteilte ihnen die Regierung von Sanaa die erforderlichen Visen. Ein Monat verging und die Visen liefen ab. Sie wurden benachrichtigt, dass die Visen verlängert würden. Die Vereinten Nationen haben geantwortet, dass die Visen gestoppt werden müssen.
  • Der Tanker „Safer“ ist eine schwimmende Lager- und Entladeeinheit, die vor der Westküste des Jemen, 60 km nördlich des Hafens von Hudaida, vor Anker liegt. Er dient zur Lagerung und zum Export von Öl aus den Ölfeldern der Provinz Marib.
  • Das Schiff wurde seit 2015 nicht mehr gewartet. Das an Bord beladene Rohöl (1,148 Millionen Barrel) und die aufsteigenden Gase stellen eine ernsthafte Bedrohung für die Region dar. Die Vereinten Nationen sagen, dass das Schiff eine Zeitbombe ist, die jederzeit explodieren könnte.
  • Satellitenbilder zeigten den Beginn eines Öllecks aus dem schwimmenden Öltank Safer im Hafen von Ras Issa in der Provinz Hudaida im Roten Meer, westlich vom Jemen.

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